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Babykurse: Top oder Flop?

Es nennt sich Frühförderung und das Angebot ist riesig: Babykurse! Konzepte wie PEKIP oder DELFI, Babyzeichensprache, Schwimmen…. Unglaublich, was man alles mit seinem Baby anstellen kann. Gerade als Erstlingsmama kann einen die Auswahl im ersten Moment umhauen.

Braucht mein Baby das wirklich? Brauche ich das wirklich? Heute, nach fast einem Jahr im Dschungel der Fördermöglichkeiten blicke ich zurück.

Wir haben uns einige Babykurse angeschaut, dauerhaft allerdings nur einen Teil davon ausprobiert:

Babymassage

Nicht nur auf uns Erwachsene wirkt eine Massage entspannend und beruhigend. Auch die Minis genießen die sanften Berührungen und lassen sich gerne verwöhnen. Dabei unterstützen bewusste Zuwendung und Vertrauen die natürliche Entwicklung. Es war ganz hilfreich, die richtigen Techniken durch jemanden vermittelt zu bekommen, der Ahnung hat.

Babyschwimmen

Hier erleben die Kleinen das Element Wasser und ihre motorischen Fähigkeiten werden gefördert. Eine wirklich schöne Sache. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass Schwimmen gehen mit Baby doch recht aufwendig sein kann.

Musikgarten 

In der Gruppe wird gesungen, geklatscht und getanzt! Unsere Perle unter den Babykursen, denn das kleine Fräulein liebt Musik und ist bei diesen Stunden immer mit voller Aufmerksamkeit ganz vorne mit dabei.

Prager-Eltern-Kind-Programm (kurz: PEKIP)

Hier sind die Babys in einer Gruppe mit Gleichaltrigen und können sich frei entfalten. Dabei sind sie nackt und werden durch unterschiedliche Spiel- und Bewegungsanregungen in ihrer aktuellen Entwicklungsphase unterstützt. Im Raum war es immer extrem warm, so dass ich fast eingegangen bin. Und warum die Kleinen nackt sein müssen, hat sich mir bis heute noch nicht so wirklich erschlossen.

Spiel- und Krabbelgruppen

Besonders ab dem Krabbelalter werden solche Gruppen spannend. Die Kleinen können sich in betreutem Raum mit anderen Babys austoben, voneinander lernen und soziales Verhalten üben.

Mein Fazit nach fast einem Jahr voller Babykurse

Für mich als Mama waren solche Kurse eine ideale Plattform um Kontakte zu anderen Eltern zu knüpfen, die sich in einer ähnlichen Lebensphase befinden. Gerade jetzt nach dem Umzug in eine andere Stadt ist es eine gute Möglichkeit, Anschluss zu finden und ein paar regionale Tipps zu bekommen. Man kann sich bei solchen Kursen einfach prima über die ganzen Babythemen austauschen, neue Impulse aufnehmen und auch mal sehen, wie andere Eltern die ein oder andere Herausforderung meistern, die so ein Baby mit sich bringt.

Das kleine Fräulein hat bei den Kursbesuchen immer eine tolle Zeit und ist total von den anderen Babys begeistert. Was bei den Kursen inhaltlich passiert, spielt für sie vermutlich weniger eine Rolle.

Würde ich den Besuch von Babykursen empfehlen?

Aus oben benannten Gründen (teilweise) schon. Allerdings in Maßen, man muss nicht alles mitmachen und sollte sich und seinem Baby im Alltag auch Ruhephasen gönnen. Bloß nicht in Terminstress verfallen. Und neben den tollen Konzepten und Inhalten spielt bei solchen Kursen die Gruppenzusammensetzung sicher auch eine wichtige Rolle, wie so oft im Leben.

 

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