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Das bisschen Haushalt macht sich von allein? Bei mir nicht!

Kennt ihr das Gefühl, dass man Zuhause nur noch am Aufräumen und putzen ist und es kurze Zeit später wieder so aussieht, als hätte man überhaupt nichts getan im Haushalt? Falls nein, ich bin fasziniert! Falls ja: Willkommen im Club!

Als wir noch kinderlos waren, lief der Haushalt bei uns irgendwie so nebenher und hatte keine große Bedeutung. Klar, in einem Zweipersonenhaushalt fällt nicht viel an. Erst recht nicht, wenn beide Vollzeit berufstätig sind. Den ganzen Tag im Büro, am Abend und an den Wochenenden privat viel unterwegs… da bewegt sich in einer kleinen Stadtwohnung nicht viel.

Heute, gefühlt ein Leben später, mit einem Kleinkind und mehr Platz im neuen Zuhause müssen wir dranbleiben, damit wir nicht im Chaos versinken. Im Grunde leben wir momentan ein klassisches Modell: Mein Mann geht Vollzeit arbeiten und ich bin in Elternzeit und betreue unsere Tochter. Also bin ich auch Hauptverantwortlich für einen großen Teil des Haushalts. Ich als Hausfrau? Was für ein komischer Gedanke. Das hätte ich mir vor ein paar Jahren so überhaupt nicht vorstellen können. Aber eine Putzfrau wäre wahrscheinlich doch etwas dekadent.

Bislang lief es auch ganz gut. Im Sommer habe ich mit meiner Kleinen das tolle Wetter genossen, wir waren wenig Zuhause und viel unterwegs. Jetzt, wo es draußen ungemütlich ist und wir mehr daheim sind wird es wieder anspruchsvoller, Ordnung zu halten. Insbesondere seit das kleine Fräulein mobil ist.

Mit Struktur bekomme ich unseren Haushalt organisiert

Natürlich habe ich mir die Frage gestellt, warum es mir seit unserem Umzug schwerer fällt, das Chaos in den Griff zu bekommen und was sich seither verändert hat:

  • Wir haben mehr Platz – somit ist mehr zu tun
  • Meine bisherige Struktur passt nicht zu unserer neuen Wohnsituation
  • Unsere Tochter ist mittlerweile mobiler und hinterlässt überall ihre Spuren und Spielzeug und Sabber… einfach alles mögliche

Vor unserem Umzug hatte ich einen funktionierenden Haushaltsplan, mit dem ich seit der Geburt unserer Tochter unsere Wohnung ordentlich gehalten habe. Aber irgendwie ist dieser Plan mit dem Umzug nicht mehr passend. Also habe ich die letzten zwei Wochen genutzt, ihn auf unser neues Umfeld anzupassen und auch wieder konsequent einzuhalten und siehe da: Es läuft wieder!

Ich bin keine geborene Hausfrau oder Putzfee sondern gehöre eher zu den Typen, die im Haushalt gerne faul sind und daher einen guten Plan und Routinen benötigen, um nicht im Chaos zu versinken. Zudem möchte ich nicht zu viel Zeit investieren. Damit es im Alltag also möglichst schnell gehen kann, benötigt man eine gewisse Grundordnung und sollte ein paar Grundsätze für einen funktionierenden Haushalt einhalten:

  • Alles hat seinen festen Platz und wird auch direkt wieder dorthin geräumt
  • Erledige Dinge, die weniger als 2 Minuten benötigen sofort
  • Erstelle Dir einen Plan, schaffe Dir Routinen und halte diese konsequent ein

Klar sind manche Aufgaben nicht so einfach zu erledigen, wenn man ein Kleinkind am Rockzipfel hängen hat. Darum habe ich mir die Aufgaben aufgeteilt und mache jeden Tag ein bisschen. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man die Kleinen bei vielen Dingen gut mit einbeziehen kann. Das kleine Fräulein liebt es beispielsweise, den Wäschekorb auszuräumen, sich die Sachen überzuziehen und sich dabei im Spiegel zu betrachten – früh übt sich! In dieser Zeit kann ich einen großen Teil der Wäsche falten.

Ja, der liebe Haushalt. Es gibt zahlreiche Tipps, Tricks und Ratschläge sich zu organisieren. Für mich funktionieret es aktuell ganz gut so.

Wie organisiert ihr euren Haushalt? Und was ich noch viel spannender finde: Wie beschäftigt ihr eure Kleinkinder während dieser Zeit?

 

 

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