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Gemeinsame Elternzeit: Sich Zeit für den Nachwuchs nehmen und als Familie wachsen

Gemeinsame Elternzeit: Sich Zeit für den Nachwuchs nehmen und als Familie wachsen

Eine berufliche Auszeit nehmen und dadurch Zeit für die Familie haben? Das ist heutzutage nicht nur etwas für uns Mütter. Auch die Papas nehmen Elternzeit, um mehr Zeit mit dem Nachwuchs zu verbringen. Es soll ja Zeiten gegeben haben, da wurden Männer dafür schräg angesehen. Heute gehört es fast zum guten Ton, dass der Papa zumindest eine Auszeit von zwei Monaten nimmt. Manchmal sogar noch länger.

Auch wenn wir uns als Familie für den klassischen Weg entschieden haben und ich als Mama den größten Teil der Elternzeit in Anspruch nehmen werde, wollten wir dennoch nicht ganz auf eine gemeinsame Familienzeit verzichten und haben zeitgleich zwei Monate Elternzeit geplant als das kleine Fräulein etwa ein halbes Jahr alt war.

Tatsächlich war ich sehr gespannt, wie das mit der gemeinsamen Elternzeit funktionieren wird. Vor der Geburt unserer Kleinen hatten wir maximal drei Wochen zeitgleich Urlaub. Und das ist etwas total anderes. Direkt nach der Geburt hatte der Papa zwar auch frei, aber da herrschte bei uns sowieso Ausnahmezustand und die Welt stand Kopf. Nun zwei Monate ganz viel gemeinsame Zeit?

Pläne für die gemeinsame Elternzeit

Neben einem Vollzeitjob bleibt oft wenig Zeit für die schönen Dinge im Leben. Da waren zwei Monate Auszeit als Familie für uns etwas ganz besonderes. Also wollten wir die gemeinsame Elternzeit auch ganz bewusst nutzen und das machen, was wir schon als Paar immer genießen konnten: Gemeinsam auf Reisen gehen.

Aber dann hat sich ein Jobwechsel angekündigt, der mit einem Wohnortwechsel verbunden war und unsere Pläne für die große Reise waren dahin. Denn so ein Umzug kostet viel Zeit… und Geld! Schade, denn wie oft wird eine solche Gelegenheit als Familie noch kommen? Ganz wollten wir es daher nicht sein lassen und haben trotz der anstehenden Veränderungen eine kleine Auszeit in Portugal geplant. Man lebt schließlich nur einmal!

Früher, als wir noch kinderlos waren, hätte ich uns beim Reisen als ziemlich planlos und chaotisch beschrieben. Bevorzugt mit dem Rucksack losziehen, sich treiben lassen, in fremde Länder und Kulturen eintauchen und schauen, was sich ergibt. So war das früher, aber mit einem Baby das gerade mal ein halbes Jahr alt war? Wahrscheinlich keine gute Idee.

Für uns war also bei dieser ersten Reise mit Baby die Herausforderung, etwas besser zu planen und uns trotzdem treiben zu lassen. Also haben wir Unterkünfte immer für ein paar Tage im Voraus organisiert und sind statt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln mit einem Mietwagen gereist, was gar nicht mal so schlecht war.

Am Ende ist uns diese erste Reise mit Baby gut gelungen und wir hatten eine wunderbare Zeit mit unserer Kleinen im schönen Portugal. Die Portugiesen sind so unglaublich herzlich und kinderfreundlich, wie ich es im Alltag selten erlebe.

Zuhause warteten die großen Veränderungen und ein neuer Alltag

Gute Vorbereitung ist alles und normalerweise nicht gerade unser Steckenpferd. Aber in diesem Fall hatten wir zum Glück bereits vor unserer Reise eine Menge für den Umzug vorgearbeitet, so dass wir nach unserer Rückkehr aus Portugal zwar noch packen und den Umzug meistern mussten, es aber erstaunlicherweise nicht im Vollchaos endete.

Und tatsächlich blieb uns auch im neuen Zuhause noch genügend Zeit, als Familie anzukommen bevor der Alltag mit Job und allen Verpflichtungen wieder startete.

Im Nachhinein habe ich erst bemerkt, wie perfekt diese gemeinsame Elternzeit für uns war

Eltern zu werden und gemeinsam für ein Kind verantwortlich zu sein ist wirklich eine der großen Veränderungen und vieles muss sich erst wieder neu finden. Denn so ein Baby kann das bisherige Leben und eine Beziehung ganz schön auf den Kopf stellen. Da kann eine gemeinsame Auszeit eine wirklich tolle Möglichkeit sein, dass sich alles neu ordnet.

Für uns war es eine super Mischung, während der gemeinsamen Elternzeit zu Reisen und auch ganz normalen Alltag als Familie zu leben. In Portugal konnten wir Abstand von den Verpflichtungen, die Zuhause auf uns warteten gewinnen und auf dieser ersten Reise als Familie tolle Eindrücke sammeln und neue Energie für den Alltag tanken. Wahrscheinlich wäre uns das Zuhause im Umzugschaos nicht so gut gelungen.

Wie habt ihr das mit der Elternzeit geregelt und die gemeinsame Zeit genutzt?

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