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Wie ich als Mama lernen musste meine Freizeit wieder zu genießen

Es klingt verrückt: Kennt ihr das Gefühl, wenn man mit der eigenen Freizeit überfordert ist und gar nicht so recht weiß, was man damit anfangen soll?

Ich konnte es kaum glauben, aber seit ich Mama bin hatte sich dieses Gefühl bei mir immer mehr eingeschlichen. Alleine durch das Stillen waren meine Kleine und ich in ihren ersten Lebensmonaten quasi unzertrennlich aneinander gekettet, um es positiv zu formulieren. Da blieb mir wenig freie Zeit und wenn ich mal Luft hatte, gab es tausend Sachen zu erledigen. Und die gibt es bis heute auf einer nicht enden wollenden To-Do-Liste.

Als ich noch kinderlos war

Oft habe ich damals die Mamas um mich herum beobachtet und konnte nicht so wirklich nachvollziehen, warum sie so extrem eingespannt waren und wirklich wenig Zeit für sich selbst hatten. Ehrlich gesagt dachte ich, dass sie einfach nur schlecht organisiert waren. Sorry!

Heute muss ich feststellen, dass es mit Kind echt nicht immer so einfach ist

Vieles ist mit Baby oder Kleinkind im Schlepptau nicht einfach mal schnell erledigt sondern dauert eine gefühlte Ewigkeit. Das macht diese Liste mit den offenen Punkten nicht unbedingt kürzer, eher im Gegenteil. Da ist die Versuchung natürlich sehr groß, die wenige Zeit die man ohne Kind hat, mit irgendwelchen unerledigten Dingen zu verbringen.

Nach den ersten Lebensmonaten unserer Kleinen hatte sich bei uns alles so einigermaßen eingespielt und endlich war es soweit, dass ich mir mit gutem Gewissen wieder mehr Zeit für mich nehmen konnte. Das Kind war auch ohne die Mama gut versorgt.

Dumm nur, dass ich plötzlich nicht mehr wusste, was ich mit mir und meiner Zeit anfangen sollte.

Kann man als Mama überhaupt Freizeit haben?

Zuhause gibt es natürlich immer etwas zu tun. Aufräumen, Putzen, Wäsche, Papierkram…. da ist die Gefahr sehr groß, die gewonnene Zeit mit vermeintlich sinnvollen Dingen vollzupacken. Und darin war ich wirklich sehr gut. Denn ohne Kind kommt man halt auch endlich mal zügig voran! Aber habe ich in dem ganzen Haushaltskram einen Ausgleich gefunden und war ich danach relaxt? Nicht so wirklich! Manch einer mag darin Entspannung finden, bei mir klappt das nicht!

Die freie Zeit bewusst genießen

Damit ich mich nicht nur mit dem ganzen Alltagskram beschäftige habe ich damit begonnen, mir vorher ganz genau zu überlegen, wie ich meine freie Zeit nutzen möchte. Seit einigen Wochen habe ich sogar einen festen Tag in der Woche nur für mich, den Dienstag. Da hat der Papa zuhause Dienst und übernimmt die Tochter am Nachmittag. An diesem Tag lasse ich den Haushalt und all die Dinge, die ich eigentlich erledigen sollte bewusst liegen und mache wirklich nur das, was mir Spaß macht und wobei ich entspannen kann. Das war am Anfang gar nicht so einfach, klappte aber dann doch recht schnell immer besser.

Manchmal mache ich was Kreatives oder ich lese in ein gutes Buch rein, manchmal hilft auch ein bisschen Sport (eher selten), ein Stadtbummel oder einfach nur im Internet rumsurfen. Und manchmal ist es am Besten, wenn ich einfach mal nichts tue und faul auf dem Sofa rumliege.

Was hat sich verändert

Ich nutze meine freie Zeit jetzt bewusster und kann sie mittlerweile auch wieder genießen. Dadurch bin ich natürlich auch viel entspannter und ausgeglichener. Ich habe mehr Energie für meine Kleine und auch für die ganzen Dinge, die ich in der Zeit besser hätte erledigen sollen.

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